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Herzfehler Diagnose

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Genaues Abhören der Herztöne durch den betreuenden Kinderarzt ist nach wie vor von größter Bedeutung.

Diese Untersuchung ist leicht durchzuführen und in Verbindung mit dem Gesamtzustand des Kindes sehr aussagekräftig. Die weitere Abklärung sieht ein EKG (ein Elektrokardiogramm) und einen Herzultraschall vor. Beide Untersuchungen sind weder belastend noch schmerzhaft.

Es ist jedoch bei beiden Untersuchungen notwendig, daß der Säugling/das Kind möglichst ruhig liegt. Es ist daher sehr hilfreich alles zu tun, damit das Kind während der Untersuchung nicht beunruhigt ist. Säuglinge sollten kurz vor oder während der Untersuchung gestillt, oder es sollte ihnen das Flascherl gegeben werden, Kleinkinder mit ihrem Lieblingsspielzeug oder Essen versorgt werden. Ältere Kinder können meist von der Harmlosigkeit der Untersuchung überzeugt werden. Eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbes mit Darstellung des Herzens hat seit der Einführung des Ultraschalles einen geringeren Stellenwert.

Herzgeräusche beim Säugling, Kleinkind und Kind

Sollten bei älteren Kindern ein Herzgeräusch von einem Kinderarzt gehört werden, so ist bei sonstiger vollkommener Gesundheit des Kindes im allgemeinen nicht davon auszugehen, dass eine schwere Herzerkrankung vorliegt.

Wird jedoch der Verdacht auf einen Herzfehler geäußert, so ist die Verunsicherung über die tatsächliche Situation meist so groß, dass eine rasche Abklärung, schon allein zur Beruhigung der Eltern als auch des Kinderarztes, erfolgen sollte. Dies kann in spezialisierten Kinderherzzentren/Spezialambulanzen oder bei Kinderärzten, die über die entsprechende Ausrüstung verfügen, erfolgen. Meist genügt es zum Ausschluss eines Herzfehlers EKG und Herzultraschall durchzuführen.

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